🕯️ Tragödie in Graz: Schulschießerei fordert 10 Todesopfer

🕯️ Tragödie in Graz: Schulschießerei fordert 10 Todesopfer

Am 10. Juni 2025 erschütterte eine tödliche Schießerei in einer Grazer Schule Österreich. Zehn Menschen verloren ihr Leben – die Diskussion über Sicherheit und Gesetzesänderungen ist entbrannt.

15. Juni 2025 · nachricht

Graz, 10. Juni 2025 – Österreich erlebte am Vormittag die schlimmste Schultragödie seiner Geschichte. An der Schule BORG Dreierschützengasse in Graz eröffnete ein ehemaliger Schüler das Feuer, bei dem zehn Menschen starben: neun Schüler im Alter von 14 bis 17 Jahren und eine Lehrerin. Der Täter nahm sich anschließend das Leben.

📍 Ablauf des Angriffs:

Laut offiziellen Quellen begann der Angriff kurz nach 10:00 Uhr. Der Täter, der zwei legal besessene Waffen (eine Pistole Glock 19 und eine Schrotflinte Mercury) bei sich trug, bewegte sich durch das zweite und dritte Stockwerk der Schule und schoss in Klassenzimmer.

Die Polizei traf innerhalb weniger Minuten ein und begann mit der Evakuierung des Gebäudes. Über 300 Sicherheitskräfte, darunter Spezialeinheiten, waren im Einsatz. Die Evakuierung wurde innerhalb von 20 Minuten nach dem ersten Notruf abgeschlossen.

🕯️ Opfer und Verletzte:

Der Angriff forderte zehn Todesopfer – neun Schüler im Alter von 14 bis 17 Jahren und eine 42-jährige Lehrerin. Elf weitere Personen wurden verletzt, davon vier schwer. Alle Verletzten wurden in Grazer Krankenhäusern behandelt.

🧠 Täter und sein Hintergrund

Der Täter wurde als Arthur A., ein 21-jähriger ehemaliger Schüler der Schule, identifiziert. Er hatte seine Schulzeit vorzeitig ohne Anzeichen von Gewalt beendet, galt jedoch als einsam und zurückgezogen. In letzter Zeit teilte er zunehmend radikalisierte Inhalte im Internet. In seiner Wohnung wurden später eine funktionsuntüchtige, selbstgebaute Bombe und Schriften gefunden, die jedoch keinen eindeutigen Tatmotiv erkennen ließen.

⚖️ Gesellschaftliche und politische Reaktion

Die österreichische Regierung rief eine dreitägige Staatstrauer aus. Bundeskanzler Karl Nehammer bezeichnete die Tat als „Angriff auf unsere Jugend und unsere Zukunft“. Im ganzen Land fanden Gedenkveranstaltungen statt, die größten in Graz und Wien, wo Tausende Menschen Kerzen anzündeten und eine Schweigeminute abhielten.

Österreich kündigte zudem gesetzliche Änderungen im Bereich des Waffenbesitzes an. Zu den geplanten Maßnahmen gehören eine verpflichtende psychologische Evaluierung für jeden Antragsteller eines Waffenscheins sowie eine Anhebung des Mindestalters für den Waffenbesitz.

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